Freitag, 11. November 2011

Mond




der mond stand voll und groß
am  blaugrauen abendhimmel,
über den schwarzen wäldern
über hügligem sauerland

kein stern ,keine wolke
tiefe dunkelheit  umfing mich
einsam und alleine
stand ich an  der stelle
an der wir uns zum ersten mal geküsst haben

die erinnerung drang wie ein grauer nebelschleier in mich hinein
und mein herz wurde schwer.
endlose sehnsuchtsvolle weite der seele

wann kommst du zur vollendung




Michaels Version:Danke dafür!

Der Mond

Der Mond stand voll und groß
am blauen Abendhimmel.
Die Wolken war'n wie weiße Schimmel,
doch schenkten keinen Trost.


Nur Vater Mond war noch zugegen.
Kein Stern erhellt das Dunkel.
Einsam und allein mein Beben.
Wo nur blieb der Stern Gefunkel,
als wir beide lustvoll trunken,
in den ersten Kuss gesunken.


Die Erinnerung liegt schwer auf meinem Herz,
graue Nebelschleier wabern dort umher.
Zu groß gar war der tiefe Schmerz,
die Weite meiner Seele ist jetzt leer.


Wo liegt der Sinn in dem Verlust,
wo meiner Seele Schändung.
Und immer wieder dieser Frust.
Wann kommt für mich Vollendung ?

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