Es brennt alsdann in mir eine wilde Begierde nach starken Gefühlen,
nach Sensationen,
eine Wut auf dies abgetönte, flache, normierte und sterile Leben
und eine rasende Lust irgendetwas kaputt zu schlagen.
H.Hesse
Wie sehr kann ich seinen Aphorismus nachvollziehen.
Gottseidank ist mein Leben niemals flach,normiert, abgetönt oder steril verlaufen und im Moment möchte ich auch nichts kaputt schlagen,vielleicht gerade deshalb?
Nur die Sehnsucht nach starken Gefühlen brennt auch in mir, und wie!
Aber leider sind sie mir wieder durch die Lappen gegangen... Oder?
Hesse schreibt weiter:
Aber,Gott sei gelobt,
es gab auch Ausnahmen,
es gab zuweilen, selten, auch andere Stunden,
die brachten Erschütterungen, Geschenke,
rissen Wände ein und brachten mich Verwirrten wieder zurück
ans lebendige Herz der Welt.
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